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Deutsche Fachwerkstraße

Deutsche Fachwerkstraße

Drei unterschiedliche Routen der Deutschen Fachwerkstraße queren die Mitte Deutschlands.

Die Route vom Weserbergland zum Vogelsberg führt vorwiegend durch Flusstäler mit historischen Brücken. Entlang alter Handelswege und mittelalterlicher Marktstätten sind nicht nur in den Städten, sondern auch in kleinen Dörfern steinerne Zeugen der Geschichte zu bewundern. Die Vielfalt der Landschaft und Herbergsstätten macht es möglich, sich motorisiert, zu Fuß, per Rad oder mit dem Kanu fortzubewegen. Fachwerkhotels- und Restaurants, Wohnmobilstell- und Campingplätze laden zum Verweilen ein.

Anlaufpunkte der Route vom Harz zum Thüringer Wald sind acht Städte. Sechs davon, Stollberg, Bleicherode, Worbis, Mühlhausen, Wanfried und Treffurt liegen direkt in der Mittelpunktregion. Eine große Bandbreite der Fachwergbauten reicht vom repräsentativen Rathaus bis hin zum einfachen Tagelöhnerhaus. Die Menschen zwischen Harz und Thüringer Wald sind es seit Generationen gewohnt, kulturelle Einflüsse aufzunehmen und ihnen ihre eigene Prägung zu verleihen. Das spiegelt sich besonders in ihrer Gastfreundschaft wieder.

Schließlich noch die Route von der Elbtalaue zum Harz. Sie endet in der Eichsfeldstadt Duderstadt. Hier begegnet dem Reisenden Fachwerk der Jahrhunderte auf Schritt und Tritt. Der historische Wert des Fachwerks als individuelle Handwerksschöpfung wird geschätzt und liebevoll gepflegt.